E-Book-Format · bildbasiert
DjVu: das Scan-Format für Dokumente erklärt
DjVu
DjVu ist ein bildbasiertes Format, das vor allem für gescannte Dokumente, alte Bücher und technische Unterlagen entwickelt wurde. Es trennt Vorder- und Hintergrundebenen und erreicht dadurch sehr kleine Dateien bei guter Lesbarkeit. In wissenschaftlichen Archiven ist DjVu weit verbreitet.
Dateiendung
.djvu, .djv
Entwickler
AT&T Labs
Offen oder proprietär
offene Spezifikation
Geräte
spezielle DjVu-Reader und Plug-ins
DRM möglich
in der Praxis kaum genutzt
Einordnung
DjVu wurde gezielt für eingescannte Seiten gebaut. Die Technik zerlegt jede Seite in Ebenen für Text, Bild und Hintergrund und komprimiert diese getrennt. So bleiben Schrift und feine Linien scharf, während großflächige Bereiche stark verkleinert werden. Das Ergebnis sind oft deutlich kleinere Dateien als bei vergleichbaren Scans im klassischen Bildformat. Genutzt wird DjVu vor allem in Bibliotheken und Wissensarchiven für digitalisierte Bücher und Fachliteratur. Die Schwäche liegt in der Verbreitung: Ohne passenden Reader oder Plug-in lässt sich ein DjVu kaum öffnen, und auf Mobilgeräten fehlt oft die Unterstützung. PDF ist hier der pragmatische Gegenentwurf, weil es jedes Gerät kennt. Wer ein DjVu weitergeben, drucken oder einfach zuverlässig öffnen will, profitiert von der Umwandlung in eine PDF. Die gescannten Seiten landen dann in einem festen Seitenbild, das überall ohne Spezialsoftware funktioniert und sich problemlos archivieren lässt.
FAQ
Häufige Fragen
Warum gibt es DjVu neben PDF?
DjVu komprimiert gescannte Seiten besonders stark und hält Dateien klein. PDF ist dagegen viel verbreiteter und auf praktisch jedem Gerät ohne Zusatzsoftware lesbar.
Kann ich ein gescanntes DjVu als PDF speichern?
Ja, die Seiten lassen sich in ein PDF mit festem Layout überführen. So wird das Dokument auf jedem Gerät und Drucker ohne DjVu-Reader nutzbar.
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